Gruß zum Pfingstfest

Im Orgelgruß zum Pfingstfest 2020 sind zwei Sätze aus der Partita über
den Choral „Nun bitten wir den Heiligen Geist“ von Johannes Weyrauch
(1897 – 1977) zu hören. Es werden besonders die dritte und vierte Strophe
des alten Pfingstchorals (im Gesangbuch Nr. 124) bedacht – eine
Medidation über die Liebe und ein kräftiger tröstlicher Zuspruch.


Sammeln von mail-Adressen

im Nebel der vor uns liegenden Zeit, der sich so schnell wohl nicht lichten wird, ist der Vorschlag ergangen, dass alle, die im engen Kontakt zur Gemeinde bleiben wollen und eine email-Adresse besitzen, eingeladen werden, diese an die Pfarrkanzlei weitergeben. Wenn Sie dies wünschen, könnten Sie so über die Informationen des GEMEINDEBRIEFES und der Website hinaus weitere und schnellere Informationen erhalten. Bitte prüfen Sie, ob dies Ihr Wunsch ist! In jedem Fall wird diese Sammlung nur für gemeindliche Anliegen Verwendung finden.


Verabschiedung von Gemeindepädagogin Anne Kopp

Es fällt überhaupt nicht leicht, unter dieser Überschrift weiterzuschreiben: Auf den folgenden Seiten ist zu besichtigen, wie segensreich Frau Kopp in den vergangenen drei Jahren in unserer Kirchgemeinde gewirkt hat! Und viele Kinder und Eltern am Hang wissen es genau.

Dankbar sind wir für ihre offene, zugewandte Art der Kommunikation, für ihren Einsatz, fröhlich singend und erzählend in den Glauben an Jesus Christus einzuladen. Auch unserem Miteinander im Team der in der Gemeinde Arbeitenden hat dies sehr gut getan. Im Sommer endet ihr Dienst bei uns.

Eine Ausschreibung für die Nachfolge der von Frau Kopp geleisteten Arbeit in den Kirchgemeinden Weißig-Schönfeld und Loschwitz ist auf den Weg gebracht. Mag sie gelesen werden und Resonanz finden, damit mit Beginn des neuen Schuljahres die Begleitung der Kinder unserer Gemeinde nahtlos weitergeht – empathisch, einladend, engagiert, wie wir es mit Anne Kopp erleben durften!

Liebe Anne Kopp, dafür schon hier und heute herzlich Danke – und Gottes Segen auf allen Wegen ins Offene. Zunächst aber der Wunsch, dass der Gottesdienst zur Verabschiedung am 21. Juni überhaupt stattfinden kann!

Ein Wort von Anne Kopp dazu finden Sie unter Berichte

Markus Deckert


Kirchenvorstandswahl

Liebe Gemeinde,

Es scheint noch lange hin, aber vor den Wahlen zum Kirchenvorstand am 13. September 2020 liegen einige Meilensteine, die bedacht und beachtet werden müssen:

Wählen darf nur, wer in der Wählerliste unserer Gemeinde eingetragen ist. Diese Wählerliste wird vom Pfarramt anhand des Kirchgemeindegliederverzeichnisses erstellt.

Die Wählerliste wird ab dem
1. Juli 2020
im Pfarramt, Pillnitzer Landstraße 8, ausgelegt. Bitte vergewissern Sie sich, ob die Wählerliste richtig und vollständig ist! Die Öffnungszeiten unseres Pfarramtes sind Dienstag 9 – 12 und 16 – 18 Uhr, sowie Donnerstag 9 – 12 Uhr. Sollten Sie eine Unrichtigkeit entdecken, weisen Sie bitte bis spätestens
16. August 2020
darauf hin, an diesem Tag läuft die Einspruchsfrist ab.

Am 6. September 2020
wird die Wählerliste geschlossen und alle in der Liste Eingetragenen gelten als wahlberechtigt.

Wahlvorschläge können bis zum
2. August 2020
eingereicht werden. Wahlvorschläge müssen von mindestens fünf wahlberechtigten Kirchgemeindegliedern unterschrieben sein. In den Wahlvorschlägen sind die Vorgeschlagenen mit Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Beruf und Anschrift zu nennen.

Am 9. August 2020
wird die Kandidatenliste bekannt gegeben. Binnen einer Woche kann auch hiergegen Einspruch eingelegt werden.

Besonders wichtig ist eine möglichst hohe Wahlbeteiligung. Wer am 13. September 2020 nicht zur Wahl in die Kirche kommen kann (im Anschluss an den Gottesdienst), kann bis zum
9. September 2020
mündlich oder schriftlich beim Kirchenvorstand (Sie können auch im Pfarramt Bescheid geben) die Ausstellung eines Wahlscheins beantragen (sog. Briefwahl). Sie bekommen dann mit dem Wahlschein einen Stimmzettel und Umschläge ausgehändigt/ zugesandt mit weiteren Erläuterungen zum Verfahren. Ihre Antwort – der sog. Wahlbrief – muss dann spätestens bis zum Ende der Wahl am 13. September 2020 vorliegen.

Im Anschluss an die Wahl werden die Stimmen öffentlich ausgezählt.

Die Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl 2020 stellen sich unter „Aus dem Kirchenvorstand“ vor.

Andrea Franke, Pfarrer Markus Deckert


Ohne Kanzel – ein Pfarrerwort
in Corona-Zeiten*

Was sind das für Zeiten!? Entgegen allen Bedürfnissen und Sehnsüchten, quer zu guten Traditionen und natürlichen Empfindungen schließen wir uns in diesen Tagen ein, begegnen einander nicht, halten penibel Abstand. Nötig sind zwei Meter Distanz zum Nächsten, haben wir gelernt. Und belesen uns über heftige coronale Gründe dafür!

Diametral stehen solche Verhaltensweisen dem gegenüber, was uns sonst so elementar wichtig ist: Gerade Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, Gemeinschaft zu erleben, aufeinander zuzugehen, und einander die Hand zu reichen – ob in der Abendmahlsrunde im Gottesdienst, ob mitten im Gewusel des Elbhangfestes, ob in den Polarisierungen unserer Zeit.

Doch unser aller Alltag wird stillgelegt: Schulen wie Grenzen sind geschlossen, Veranstaltungen allerorten abgesagt. Kaum für möglich gehaltene Einschnitte in den gewohnten Alltag werden fast klaglos respektiert.

Dass auch die Feier des Gottesdienstes bundesweit abgesagt ist, stellt ein Novum in der Geschichte der Kirche dar – selbst zu Kriegs- und Hochwasserzeiten trafen sich Glaubende und Suchende, um sich miteinander im Gebet und im Hören auf Worte des Lebens zu besinnen und zu bestärken.

Es bedarf jedoch nur eines Blickes in „italienische Verhältnisse“, um sofort einzusehen, wie richtig es ist, Sozialkontakte auch unter Kirchendächern zu vermeiden. Christenmenschen sind wie alle anderen auch betroffen von dem Virus, der uns als gefährlicher Lebensgefährte vorgestellt wird.

Noch genießen viele die entstehenden Freiräume, und nehmen fast ungläubig die nächste Eskalationsstufe zur Kenntnis. Zugleich beginnt zu fehlen, was so selbstverständlich war – das soziale Miteinander, auch die Feier des Gottesdienstes.

Mancher lässt sich in seiner Suche nach Orientierung und Gemeinschaft erstmals auf geistliche Angebote in Rundfunk und Fernsehen ein. Gut, das es sie gibt! Doch als mündige Protestanten sind wir gefragt, in diesen Wochen auch selbst zu buchstabieren, was uns hält und trägt. Es ist ein Plus, zuhause eine Bibel und ein Gesangbuch zu haben. Es ist ein noch größeres Plus, wenn unsere Mündigkeit so weit reicht, selbst Texte auszuwählen, die uns berühren. Worte des Dankes oder Erschreckens, der Sorge oder der Zuversicht selbst zu formulieren, so, dass sie zu einem Gebet werden, allein oder in Familie.

Und plötzlich bekommt das viel belächelte Lernen von Grundtexten und Liedern des Glaubens wieder Relevanz.

Wie wäre es, in diesen Zeiten einen Psalm oder einen Liedtext auswendig zu memorieren? Könnte das bis Ostern eine lohnende geistliche Übung sein?

Bis Ostern? Ja, bis dahin reichen manche der bis dato gesetzten Fristen. Dass wir die Osternacht in Loschwitz in gewohnter Weise feiern, habe ich mir schon aus dem Kopf geschlagen. Und bin dennoch gewiss, dass wir mit Phantasie und Achtsamkeit für das in dieser Zeit Gebotene Wege finden werden, der österlichen Freude und Zuversicht Raum zu geben. In diesem Jahr nun auch Corona zum Trotz!

Verlässlich steht die Loschwitzer Kirche offen. Täglich! Zur vertrauten Gottesdienstzeit brennen Kerzen und wird das Evangelium gelesen. Und das Geläut ruft – nicht zum Kommen, sondern zum Dort-Bleiben, wo man wohnt. Zum Innehalten zuhause. Unser Christenleben darf nicht allein an schönen Veranstaltungsformaten hängen, sondern wurzelt in dem, was uns selbst Gewissheit verschafft, im Leben wie im Sterben. Und auch in diesen herausfordernden Zeiten.

Ich wünsche uns in aller Einschränkung der Freiräume eine behütete Zeit und einen wachen Blick für Situationen, in denen wir jetzt gebraucht werden.

Ihr Pfarrer Markus Deckert, derzeit zumeist Telefon-Seelsorger,

verlässlich erreichbar per mail (deckert@loschwitzer-kirche.de)

* Langform eines im Elbhang-Kurier, Ausgabe April 2020, abgedruckten Textes zum selben Thema



Ab hier haben wir unser Programm aus technischen Gründen sichtbar gelassen und hoffen, dass es schneller wieder Aktualität gewinnt, als derzeit zu fürchten ist!


„herberget gerne!“ & der angespannte Wohnungsmarkt am Dresdner Elbhang

Gastfreundschaft ist eine uralte christliche Tugend. Aber wie sieht es mit Wohnraum aus, der nicht nur für eine Nacht gebraucht wird? Aus der Beobachtung heraus, dass immer wieder Gemeindeglieder aus dem Gemeindegebiet wegziehen müssen oder hier keinen passenden Wohnraum mehr finden, sehe ich uns als Gemeinde gefragt, dort, wo es möglich ist, Menschen in Kontakt zu bringen, die vermieten und die suchen. Vielleicht lassen sich Verbündete finden, die helfen wollen, Vermietungen bewusst an Gemeindeglieder zu ermöglichen? „Es geht nur noch über Beziehungen ..“ sagen Betroffene, die angesichts von heftig gestiegenen Quadratmeterpreisen mit ihrem Wegzug kapitulieren. – Ohne zu große Erwartungen und doch mit dem Wunsch, einzelnen Familien helfen zu können, rufe ich Wohnungs- oder Hausbesitzer unserer Gemeinde, die unter Umständen etwas anzubieten haben, auf, ihre Offerte auch mir zu nennen. Vielleicht wartet in der Gemeinde Ihr passender neuer Mieter oder Mitbewohner? Selbstverständlich werden diese Kontakte vertraulich geführt und bleiben ohne jeden Anspruch, dass es zu einer Vermittlung kommt.

Sprechen Sie mich – ob suchend oder anbietend – bei Interesse bitte an!

Ihr Pfarrer Markus Deckert


Friedhofsnachrichten

Für die kommende diesjährige Frühjahrs- und Sommerbepflanzung steht Ihnen ein breites Angebot an Pflanzen in unserem Verkaufszelt in der Friedhofsgärtnerei zur Verfügung. Weiterhin besteht auch unser Verkaufsangebot von hochwertiger Komposterde.

Ab dem 1. Januar 2020 gilt für den Losch­witzer Friedhof eine neue Gebührenordnung. Beschlossen und kirchenamtlich ge­nehmigt, ist diese einsehbar im Pfarramt und noch leichter auf der Website des Friedhofs. Auch die Friedhofskapelle war Dauerbaustelle. Davon lesen Sie genauso auf der Website unter www.friedhof-loschwitz.de/aktuell.html – und können ab dem Ewigkeitssonntag zu den ernsten Anlässen des Abschiedes von einem Menschen die Glocke wieder hören, die seit 1947 dort läutete – bis 1991.


Frühjahrssammlung der DIAKONIE

vom 15. – 24. Mai 2020 für die Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Wir bitten um Beachtung der Ihnen entgegen gehaltenen Büchsen und danken den mutigen, couragierten Sammlerinnen!


Der Kirchenvorstand hat die Gebühr für Wochenend-Vermietungen angepasst

300,– € für Gemeindeglieder, 400,– € für Nicht-Gemeindeglieder ist der aktuelle, weiterhin attraktive Tarif – und das Haus Ihrer geplanten Feier und Festlichkeit empfohlen!

Markus Deckert


Freundeskreis Kirchenmusik

Ein neu gegründeter Förderkreis Loschwitzer Kirchenmusik vertritt das Anliegen, kontinuierlich und planbar Spenden einzuwerben, die gezielt die Sicherung der Kantorenstelle ab 1.1.2020 unterstützen. Der Flyer dieser neuen Initiative liegt in Kirche und Pfarrkanzlei aus und wird Ihnen gern weitergereicht.
Herzlich DANKE für diese Initiative und alle bereits
eingegangenen Spenden und Bereitschaftserklärungen!