Ein kleiner Videoausschnitt aus der Gedenkvesper am Freitag, 13. Februar 2026
Johann Hildebrand: Ach Herr, du Erbarmer der Menschen (1645)
Hier gibt es auch eine Rezension von Wolfram Quellmalz
Stifterversammlung am 1. Februar 2026 mit Landesbischof Bilz
Etwa 100 Stifterinnen und Stifter waren voller Erwartungen ins Gemeindehaus auf der Grundstraße gekommen.
Nach einer Eingangsmusik von Kantor Tobias Braun und der Andacht von Pfr. Gabriel Beyer konnte Rainer Staudt als Vorsitzender des Stiftungsvorstands eine ganz besondere Nachricht verkünden: Die Landeskirche wird in Loschwitz eine landeskirchliche Pfarrstelle einrichten, finanziert wesentlich aus Mittel der Stiftung, und diese Stelle wird Pfr. Christian Lehnert übertragen. In den Gesichtern der Anwesenden spiegelte sich große Freude, wird doch damit das lange Ringen der Stiftung und der Gemeinde zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.
Landesbischof Bilz sprach nun über den „Weg unserer Kirche in die Zukunft“ und gab seiner Zuversicht und auch seinen Bedrängnissen in sehr persönlicher Art einen lebendigen Ausdruck. “Wir brauchen eine geistliche Erneuerung“, war einer seiner ersten Gedanken im Blick auf das Kommende. Dabei bedürfe es der Offenheit für Gottes Wirken als dem Herrn der Kirche. Ohne diese Haltung führe unser eigenes Tun, das sich in den vielfältigen Aktivitäten von „Mehr“ und „Immer besser“ äußere, schnell zur Überforderung. Die Kirche müsse bei den Menschen bleiben, ihnen nahe sein, sagte er, und hob damit die Bedeutung der Ortsgemeinde hervor. Dabei ginge es nicht nur um den engen Kreis der Hochengagierten, sondern um alle Menschen, die in und mit der Kirche an einem Ort leben. Das Wesentliche, das „Kerngeschäft“ der Kirche, bleibt dabei, die Frage nach Gott zu thematisieren. Die Menschen kommen, um auf solche schicksalhaften Fragen eine Antwort zu erhalten. Nachhaltig war deshalb auch sein Plädoyer für die bleibende, zentrale Bedeutung des Gottesdienstes. Er sei Trost- und Ermutigungsort für alle Zeiten, auch wenn Formen sich änderten. Dabei verwies er auch auf die große Bedeutung der Kirchenmusik gerade für fernerstehende Menschen. Dann erinnerte der Bischof an die Schätze lutherischer Theologie: All unserem Handeln liegt das „sola gratia – allein aus Gnade“ voraus, wie es etwa in der Kindertaufe erfahrbar wird, wenn Menschen bedingungslos den Segen Gottes empfangen, und – als tragende Grundeinsicht Luthers – der Mensch ist sowohl Sünder wie auch Gerechtfertigter. Eine Erkenntnis, die eine realistische Sicht auf die Welt zulasse und sich von Utopien fernhalte, die am Ende immer in Enttäuschungen oder Ideologien mündeten. Im Blick auf die Individualisierungstendenzen im kirchlichen Leben hob er die große Bedeutung der Landeskirche hervor. Sie sei Teil der Gesellschaft und wirke in sie hinein. „Diesen Anspruch, öffentlich das Wort zu ergreifen, geben wir nicht auf“.
An den Vortrag des Bischofs schloss sich ein großer Dank an für seine ermutigende Wort, und es folgte eine rege Diskussion, in der noch einmal Gedanken zur Bedeutung der Kirchmusik eine große Rolle spielten.
Schließlich informierte Rainer Staudt über den Stand des Stiftungsvermögens. Dieses sei nun auf eine Höhe von rund 1.180.000,00 Euro gestiegen und könne damit die verlässliche Säule für die Finanzierung der neuen halben Pfarrstelle sein.
Danach nahm Pfr. Selunka noch einmal das Wort, um einen großen Dank auszusprechen:
für die umsichtige und verantwortungsvolle Arbeit von Friedrich Brune und Rainer Staudt bei den Anlageentscheidungen des Stiftungsvermögens; für die engagierte Arbeit der Mitglieder des Stiftungsbeirats Brunhilde Reim, Dr. Thomas Thiel, Paul-Gerhard Weber, Jutta Paasche und Dr. Monika Nicklisch; für den großen Einsatz von Jutta Paasche, Dr. Monika Nicklisch, Dr. Rowena Winkelmann und Regine Hartfiel bei der Vorbereitung des wunderbaren Büfetts im Anschluss an die Stifterversammlung; für alle Gemeindeglieder, die auch noch Gaben mitgebracht hatten. Schließlich konnte Pfr. Selunka allen Stifterinnen und Stiftern herzlich danken für die langjährige Treue, die Stiftung mit ihren Spenden zu diesem Erfolg geführt zu haben. Symbolisch erhielten dann alle Anwesenden eine Rose, sichtbares Zeichen einer starken, hoffnungsvollen Gemeinschaft.
Die Stifterversammlung endete mit dem Büfett, an dem entspannt und heiter gegessen und getrunken wurde und der Raum erfüllt war von den zahlreichen Gesprächen der Stifterinnen und Stifter. Jeder konnte die Zuversicht spüren, die über dieser Versammlung gelegen hatte.
Dietmar Selunka
Bilderupload
Sie haben bei einer Gemeindeveranstaltung oder einem Konzert bei uns Bilder gemacht, die Sie gern mit uns teilen möchten? Dann haben Sie hier die Gelegenheit, Ihre Bilder in unsere neue Bilderdatenbank hochzuladen. Eventuell erscheint davon eins mal auf unserer Seite oder auch in den Kirchennachrichten. Vielen Dank.
Bilder hochladen.
Reise durch Südböhmen
Im September 2025 war eine Gruppe aus unserer Gemeinde wieder einmal mit Pfr. Dietmar Selunka auf Reisen.
Beim Klick auf das Bild erfahren Sie mehr.

Fotos vom diesjährigen 32. Elbhangfest in der Loschwitzer Kirche
vom 27. bis 29. Juni 2025
no images were found

Das war das 2. KlangStromFestival – Musik ohne Grenzen in Loschwitz – Kleiner Bilderrückblick:
no images were found
Fotorückblick 30 Jahre Wiederweihe
Fotos vom Gemeindefest 7-9. Juni 2024, fortlaufend aktualisiert.
no images were found

Hier gibt es Bilder vom Fest:







