Ergebnis der Wahlen des Kirchenvorstands vom 14.9.2020

Im Ergebnis der Wahlen für den nächsten Vorstand der Loschwitzer Kirch­gemeinde sind nach Auszählung der abgegebenen Stimmen (in alphabetischer Reihenfolge) gewählt:

  • Bamler, Gert
  • Beyer, Christoph
  • Decker, Reinhard
  • Leinweber, Jens
  • Rabeneck, Cornelia
  • Staudt, Rainer
  • Weber, Paul-Gerhard
  • Wiede, Susanne
  • Winkler, Ortrun

252 von 1.360 Wahlberechtigten haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das sind 18,5 % – sachsenweit ein hoher Wert, auch eine gestiegene Wahlbeteiligung gegenüber früheren Wahlen in Loschwitz. Und dennoch steigerungsfähig! 2026 ist es wieder soweit ..
Zwei weitere wählbare Mitglieder der Loschwitzer Kirchgemeinde werden noch berufen.
Am 1. Advent, dem 29.11.2020 wird der neue Vorstand im Gottesdienst in sein Amt eingeführt.

Loschwitz, 14.9.2020

Markus Deckert/Pfarrer


Fragen an bisherige Kirchvorstände

Zwei in der vergangenen Legislatur nachberufene Kirchvorstände, Andrea Bachmann und Reinhard Decker, wurden für diese Ausgabe des GEMEINDE­BRIEFES kurz befragt. Deren Antworten könnten die interessieren, die sich in den kommenden Wochen einer Anfrage gegenübersehen, die Kandidatur für den neuen Kirchenvorstand betreffend.

Was sind Deine Erfahrungen, wie war es in den letzten Jahren, Vorstand zu sein?

AB: Viel interessante, zum Teil anstrengende Arbeit mit netten Menschen.

RD: Als ich vor drei Jahren in der Mitte der Legislaturperiode in den Kirchenvorstand berufen wurde, ahnte ich nicht, in welche strukturelle Gemengelage innerhalb der Landeskirche ich hineingeraten würde. Als Mitglied eines KV ist man das letzte Glied in der Kette der Entscheidungsfindungen. Auf gemeindlicher Ebene lässt sich manches bewegen, darüber hinaus eher gar nicht.

Was für Fähigkeiten werden denn besonders gebraucht für solch eine Aufgabe?

AB: Durchhaltevermögen, Pragmatismus, Freude an der Arbeit in der Gemeinde und eine gesunde Portion Optimismus.

RD: Im Paulinischen Sinne möchte ich antworten: Viele Gaben – ein Geist. Gefragt sind vor allem Herz, Sinn, Verstand und Engagement für unsere lebendige Gemeinde.

Was könnte motivieren, auch für eine Zeitspanne von sechs Jahren JA zur Kandidatur zu sagen?

AB: Es ist eine Zeit, in der man etwas bewegen und sich mit seinen Fähigkeiten einbringen kann. Mitwirkung ist bei wichtigen Entscheidungen gefragt und es kann die Möglichkeit geben, eigene Ideen und Visionen in die Gemeinde hineinzutragen und gemeinsam zu verwirklichen.

RD: Nach der zaghaft begonnenen Verschwisterung mit Hosterwitz sehe ich in der nun vor uns liegenden Phase der verordneten Regionenbildung mit drei weiteren Schwesterkirchgemeinden eine vordringliche Aufgabe im Substanzerhalt, insbesondere der Kirchenmusik und der Gemeindepädagogik, sowie einer hoffentlich guten Weiterentwicklung aller Bereiche unserer Loschwitzer Kirchgemeinde.