Vor 60 oder 70 Jahren .. die Loschwitzer Jubelkonfirmanden am Trinitatissonntag 2021

Pressemitteilung 21-2021 – 15.6.2021

Gottesdienst mit Gedenken an verstorbenen ehemaligen Landesbischof Dr. Johannes Hempel

DRESDEN – Nachdem der Todestag von Landesbischof i.R. Dr. theol. Dr. h.c. Johannes Hempel am 23. April 2020 nun über ein Jahr zurückliegt und die Trauerfeier und Abschiednahme von Dr. Johannes Hempel coronabedingt damals nur in kleinstem Kreis stattfinden konnte, lädt die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zu einem Gedenken für Ihren ehemaligen Landesbischof ein.

Dies soll am 27. Juni 2021 um 9:30 Uhr im Rahmen eines Festgottesdienstes zum Johannisfest in der Dresdner Kreuzkirche stattfinden. Die Predigt im Gottesdienst wird Landesbischof Tobias Bilz halten, die Ansprache zum Gedenken an Dr. Johannes Hempel erfolgt durch Landesbischof i.R. Volker Kreß.

Dr. Hempel war von 1972 bis 1994 sächsischer Landesbischof und von 1991 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Über die Grenzen der Landeskirche hinaus galt Hempel als ein hervorragender Theologe und Prediger. Seine letzten Amtsjahre waren geprägt von den Ereignissen der Friedlichen Revolution und der Umgestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse, die auch erhebliche Auswirkungen auf die Kirchen hatten.

Johannes Hempel wurde 1929 in Zittau geboren und studierte nach dem Abitur zunächst in Tübingen Philosophie, Germanistik und Geschichte. 1950 entschied er sich in Heidelberg zusätzlich für das Theologiestudium und wechselte 1951 an die Kirchliche Hochschule Berlin. Er wurde später Pfarrer in Gersdorf im damaligen Kirchenbezirk Glauchau.

1958 nahm Hempel seinen Dienst an der Leipziger Thomas-Matthäi- Kirchgemeinde auf, wo er gleichzeitig als Studieninspektor am Predigerkolleg St. Pauli in Leipzig tätig wurde. In dieser Zeit promovierte Hempel zum theologischen Thema „Vision und Offenbarung in Franz Werfels Romanen ,Jeremias‘ und ,Das Lied von Bernadette‘“ und leistete damit einen Beitrag zur Frage nach einer evangelisch-theologischen Literaturkritik.

Von 1963 bis 1967 übernahm Dr. Johannes Hempel den Dienst als Studentenpfarrer in Leipzig, bevor er 1967 bis zu seiner Bischofswahl 1972 als Studiendirektor an das Predigerkolleg zurückkehrte.


Pressemitteilung 22-2021 – 17.6.2021

Landeskirche gedenkt und würdigt Prof. Dr. Magirius

DRESDEN – Die Landeskirche gedenkt des am 13. Juni 2021 in Radebeul verstorbenen sächsischen Landeskonservators a.D. Prof. Dr. habil. Dr. h.c. Heinrich Magirius (1934-2021), der über einen langen Zeitraum in fruchtbarer Zusammenarbeit mit der kirchlichen Baupflege stand und in Sachsen zum Erhalt bedeutender kirchlicher Baudenkmale zu DDR-Zeiten und danach beitrug.

„Seine kluge und mutige Unterstützung aus den Notwendigkeiten der Denkmalpflege in Verbindung mit seinen persönlichen Überzeugungen beschränkten sich nicht auf prestigeträchtige Einzelobjekte, würdigt der Präsident des Landeskirchenamtes, Hans-Peter Vollbach, den Nestor der Denkmalpflege“. Magirius habe neben seinem Einsatz für den Erhalt der bedeutsamen Dome in Freiberg und Meißen sowie der Leipziger Thomaskirche nicht die Lebensbezüglichkeit der vielen wertvollen Kirchen in ihrer frömmigkeitsgeschichtlichen Bedeutung für die Kirchgemeinden vor Ort aus dem Blick verloren. „Daher gilt der Dank seiner Arbeit für die Erhaltung der Dorfkirchen genauso, wie für die Vision und die nachhaltige Unterstützung beim Wiederaufbauwerk der Dresdner Frauenkirche und dem Erhalt des Meißner Doms.“

So gehörte Heinrich Magirius zu den Unterzeichnern des „Rufs aus Dresden – 13. Februar 1990“ und er war damit Gründungsmitglied der Bürgerinitiative für den Wiederaufbau der Frauenkirche. Von 1991 bis 2012 war er Vorstandsmitglied der Fördergesellschaft, von 1991 bis 1994 Vorstandsmitglied der Stiftung Frauenkirche Dresden e.V. sowie Mitglied mehrerer Arbeitsgruppen und Fachbeiräte. 2012 wurde er zum Ehrenmitglied der Fördergesellschaft ernannt.

Das Hochstift Meißen berief Prof. Magirius auf dem Herbstkapiteltag 1994 ins Domkapitel zu Meißen. Dieses Amt versah er bis zu seiner Resignation im Jahr 2012. Seit 1999 hatte er die Beratung und Fachaufsicht in allen denkmalpflegerischen Angelegenheiten für das Hochstift Meißen und gestaltete und prägte mit seiner außerordentlichen Kompetenz maßgeblich die nach der deutschen Wiedervereinigung bis ins Jahr 2002 andauernden Restaurierungsarbeiten im Dom zu Meißen.

„Dem christlichen Glauben und der Kirche evangelisch-lutherischer Prägung hat sich Heinrich Magirius zu allen Zeiten zugehörig und verbunden gefühlt. Die Berufung zum Domherrn empfand er als Ehre und hohe Verpflichtung, der er stets mit großer Hingabe und Verantwortung erfüllte“, würdigt ihn das Hochstift Meißen.

Der 1934 in Dresden geborene Magirius studierte ab 1952 Kunstgeschichte, Klassische und Christliche Archäologie in Greifswald und Leipzig. Über vier Jahrzehnte lang stand er im Dienst der sächsischen Denkmalpflege und führte ihre exzellente Tradition mit herausragenden Ergebnissen weiter. Sein Wirken als Kunsthistoriker und Denkmalpfleger ist eng mit vielen höchst bedeutenden Denkmälern in ganz Sachsen verbunden.

Prof. Magirius legte wichtige Grundlagen für die denkmalpflegerische Arbeit und begleitete neben der Frauenkirche auch den Wiederaufbau der Semperoper und des Residenzschlosses in Dresden. Seit 1991 war er Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Das Amt des Landeskonservators im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen hatte er von 1994 bis 1999 inne. Zudem gründete er die Sächsische Akademie der Künste mit.

Darüber hinaus erwarb er sich herausragende Verdienste als Wissenschaftler, als Hochschullehrer und als Autor namhaftester Publikationen über die sächsische Denkmalpflege und bedeutende Denkmäler erworben. Er trug mit großem Engagement und starkem Glauben dazu bei, für die Kunst- und Kulturgeschichte sowie die Denkmalpflege in Sachsen ein nötiges öffentliches Bewusstsein herzustellen.

Mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde Dr. Magirius 1995 ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Sächsischen Verdienstorden.


In der Loschwitzer Kirche sind die Freitagabendvespern gestartet!

Wie schon im vergangenen Jahr laden wir ab 28. Mai freitags aller 14 Tage zu Wort und Musik zum Wochenausklang in unsere Kirche ein. Los geht es nach dem Abendgeläut um 18 Uhr.
Den Start bestreiten Margret Baumgartl (Violine) und Sebastian Knebel (Cembalo/Orgel).
Natürlich gelten immer noch die bekannten Hygieneschutzregeln, also Abstand und Mundschutz.

Ihr/Euer Kantor Tobias Braun


Wort zur Woche auf YouTube

gegenüber unserer Kirche liegt auf der anderen Elbseite bekanntlich die Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz.
Auf deren YouTube-Kanal gibt es ein Wort zur Woche zu sehen. In der vergangenen Woche war das Filmteam um Kantor Justin Koch und Gemeindepädagoge Sebastian Holzhausen bei uns in Loschwitz zu Gast.
Hier also das Blasewitzer Wort zur Woche aus Loschwitz.

Viel Freude beim Anschauen und herzliche Grüße im Namen unserer Kirchgemeinde,
Ihr/Euer Kantor Tobias Braun


Nach Unterbrechung nun wieder:
Kleine Gottesdienste!

Die von Gemeindepädagogin Anne Kopp vor Jahren initiierten und gern besuchten Kleinen Gottesdienste für kleine Kinder mit ihren Eltern und / oder Großeltern finden nun wieder Fortsetzung: Die in der Region angestellten Gemeindepädagoginnen nehmen den Faden auf und laden Euch ein .. am 4. Juli, 11 Uhr in der Loschwitzer Kirche


Die Loschwitzer Pfarrkanzlei ist dienstags und donnerstags geöffnet.

Angesicht der einschlägigen Bestimmungen in Corona-Zeiten ist der Aufenthalt in den Kanzleiräumen in der Regel nicht mehr als zwei Personen zugleich gestattet. Und vieles lässt sich ja auch weiterhin per Telefon oder per Mail klären. Das Abstandsgebot ist beim Besuch der Kanzlei einzuhalten und Mundschutz verpflichtend.


Haus- und Straßensammlung der Diakonie

Wir weisen auf die Haus- und Straßensammlung der DIAKONIE zugunsten von Telefonseelsorge und Bahnhofsmissionen hin. Wussten Sie es? Seit 2019 gibt es die Bahnhofsmission auch wieder am Dresdner Hauptbahnhof! Auch Sie können sie nutzen und / oder unterstützen!

Gesammelt wird Mitte Mai traditionell mit Büchse, per Überweisung, aber auch per Online-Spende:
www.diakonie-sachsen.de/onlinespende
bzw. die klassische Methode der Überweisung
auf unser Spendenkonto:
IBAN: DE15 3506 0190 1600 3000 12
Kennwort: Ehrenamt