Zum Gottesdienst

Die Fahnen am Kirchturm wurden heute fürs Kirchweihfest aufgehängt. Fast jeder der Losch­witzer Gottesdienste in der kommenden Zeit hat einen besonderen Akzent:
Der festliche Gottesdienst am Reformationstag, der an der Lutherlinde auf dem Körnerplatz endet. Der Gottesdienst am Buß- und Bettag, ein Bittgottesdienst für den Frieden, von Jugendlichen unserer Gemeinde gestaltet. Am Ewigkeitssonntag stehen landauf, landab die Kirchentüren weit offen – in Loschwitz ohnehin: Nach den bedrückenden Erfahrungen mit Bestattungen in begrenzter Teilnehmerzahl tut es Not, trauernden Angehörigen Raum für ihr Gedenken und ihr Gebet anzubieten und sie zu begleiten. Im Gottesdienst unserer Gemeinde werden die Namen der im vergangenen Kirchenjahr Verstorbenen verlesen und für sie eine Kerze entzündet.

Und dann beginnt die Adventszeit – eine Überraschung sei schon einmal gleich für den ersten Adventssonntag versprochen, wenn wir singen werden: Macht hoch die Tür ..!

Die Feier des Gottesdienstes ist ohne Frage in unserer Gemeinde deren erlebte Mitte. Hier kommen Menschen unterschiedlichsten Alters zusammen. Hier hören wir die Botschaft, die uns angeht, hier will Gott uns in Wort und Sakrament dienen. Hier wird gesungen und im Gebet Gott anvertraut, was uns bewegt. Das gilt durch die Zeiten.

In jeder Zeit aber wird der Gottesdienst auch zum Gesprächsthema, weil er unterschiedlichsten Erwartungen ausgesetzt ist. Soll er liturgischer oder missionarischer oder wie soll er sein? Welche Musik soll da erklingen? Was empfinden wir als einladend und was eher nicht? Über seine neue Kürze seit der Pandemie wird ebenso diskutiert wie über seine Länge, wenn er in all seinen Elementen würdig gefeiert sein will.

Es sind tiefe Glaubensvollzüge, die die Feier des Gottesdienstes bereithält. Und ich spüre, dass das Thema „Gottesdienst“ uns noch stärker als bisher beschäftigen wird. Seine Bedeutung und sein Erleben, auch seine Beteiligungsmöglichkeiten in den verschiedenen Formen, in denen er gestaltet wird. Darauf bin ich gespannt!

Pfarrer Markus Deckert


Kranzbinderei, Sonnabend, 13. November, ab 9 Uhr

im Kirchgemeindehaus Grundstraße 36

Liebe Gemeindeglieder,

wie in jedem Jahr fertigen wir wieder Grabgebinde für unseren Friedhof. Wir treffen uns dazu am Sonnabend, dem 13. November, ab 9.00 Uhr im Kirchgemeindehaus, Grundstraße 36. Wer Freude am Binden hat, ist herzlich eingeladen, „Neulinge“ natürlich ebenfalls.

Für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr durch Bereitstellen von Koniferen-grün, Trockenblumen und Zapfen herzlichen Dank! Wir sind immer wieder überwältigt, was unser Elbhang alles an Schätzen birgt und freuen uns, wenn Sie auch in diesem Jahr wieder an uns denken. Bitte bringen Sie das Koniferengrün möglichst in Bindegröße (keine langen Äste, damit es gleich losgehen kann) am 13. November zum Gemeindehaus, Grundstraße, ebenso die Zapfen (vielleicht schon gedrahtet?) und die Trockenblumen, auf die wir besonders angewiesen sind und die das Besondere unserer Binderei ausmachen. Es wäre schön, wenn Sie mich vorher anrufen, ob Sie teilnehmen oder was Sie „beisteuern“ können. Ab 13. November, 10 Uhr können die Gebinde gegen eine Spende auf dem Friedhof bzw. nach dem Gottesdienst an der Kirche erworben werden. Wenn Sie einen besonderen Wunsch haben, können Sie auch gern bestellen.

Im vergangenen Jahr betrug der Erlös aus unserer Binderei 1.300,50 €, welcher für die Wideraufhängung der Friedhofsglocke in unserer Feierhalle verwendet wurde. Allen Bindereikünstlern und denen, die bei Wind und Wetter für den Verkauf auf dem Friedhof sorgten, dafür ganz herzlichen Dank!

Auch in diesem Jahr sollen unsere Spendeneinnahmen dem Friedhof zu Gute kommen, konkret für die Errichtung eines Schutzzaunes gegen Wildschweine.

Es grüßt Sie herzlich Ihre Ulrike Roller und Ihr Bernd Kopprasch, Friedhofsleiter
(Tel. 0176/922 836 40)


Zum Ausstand

Als Theologiestudent im achten Semester hat Clemens Thom meine Arbeit als Pfarrer hautnah und die Loschwitzer Gemeinde ziemlich genau kennenlernen können. Am 10. Oktober geht mit seiner Predigt im Gottesdienst sein sechswöchiges Praktikum in unserer Gemeinde zu Ende.

Den Weg über die Brücke (siehe Titelbild) hat er täglich, manchmal mehrfach, angetreten. Für seine Genauigkeit im Beobachten, seine Bereitschaft, sich mit seinen Gaben einzubringen und zielsicher, würdigend wie kritisch, zu reflektieren, was er erlebte, danke ich ihm herzlich. Auch mir war dies eine bereichernde Partnerschaft! Ich hoffe, dass die hier gewonnenen Erfahrungen ihm auf seinem weiteren Lebensweg zugute kommen. Dazu wünsche ich, sicher auch im Namen mancher, die ihn kennenlernten, Gottes Segen!

Pfarrer Markus Deckert

Selbst schreibt Herr Thom, nun schon fast rückblickend, uns das Folgende:

Während ich diese Zeilen schreibe, ist mein Praktikum in Ihrer Gemeinde noch im vollen Gange. Ich will dennoch einen Rückblick wagen, der Ihnen ein dankbarer Gruß sein soll.

Sechs Wochen Praktikum sind nicht sehr lang und die Schönheit von Elbtal und -hang hätte ich noch länger genießen können.

Dennoch habe ich – gleichsam als „Schatten“ des Pfarrers – bei Ihnen sehr vieles miterleben können. Bei manchem habe ich in der guten Stube gesessen: zum Geburtstag, Bibelkreis oder im Trauerhause; oft den Treffen leitender und engagierter Geschwister aus Ihrer Gemeinde beigewohnt.

In voll besetzter Kirche gefeierter Gottesdienst, große Konfirmandenjahrgänge und die Vielstimmigkeit in Kurrende und Kantorei weisen auf die Lebendigkeit des Gotteslobs.

Vielleicht erlaubt mein Blick von außen den Hinweis, was Sie hieran für einen Schatz haben. Kaum ein Tag, an dem sich nicht zumindest ein Kreis der Gemeinde trifft und betet, bastelt oder musiziert. Wie schön, dieses Blühen zu erleben, nachdem die Pandemie auch manches in einen Schlaf gezwungen hatte.

Und wo mir nicht verborgen geblieben ist, dass in den Mühen der Gremienarbeit und in den Anstrengungen der tagtäglichen Kommunikation vielleicht auch ein Sandkorn ins Getriebe geraten kann, kommt mir die Liedstrophe vom kleinen Sandkorn Hoffnung in den Sinn, dass „manchmal bremst, dass [er] wird zum Grunde, der uns halten lässt“. Wo Menschen innehalten und geschwisterlich um Wege zu Christus, diesem Grunde, ringen, ist das kleine Sandkorn vielleicht doch ein Senfkorn, aus dem noch Großes erwachsen kann.

Clemens Thom


Haus- und Straßensammlung der Diakonie

Die Haus- und Straßensammlung der Diakonie Sachsen vom 12. bis zum 21. November bittet um Spenden zugunsten der Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen.

Spendern und Sammlern sei herzlich gedankt!


Die Loschwitzer Pfarrkanzlei ist dienstags und donnerstags geöffnet.

Angesicht der einschlägigen Bestimmungen in Corona-Zeiten ist der Aufenthalt in den Kanzleiräumen in der Regel nicht mehr als zwei Personen zugleich gestattet. Und vieles lässt sich ja auch weiterhin per Telefon oder per Mail klären. Das Abstandsgebot ist beim Besuch der Kanzlei einzuhalten und Mundschutz verpflichtend.


Seelsorge / Kirche – regional

In hohem Maß wird in diesen Wochen Seelsorge angefragt und nach oder schon wieder inmitten (?) der Pandemie das Gespräch gesucht. Sehr dankbar bin ich dafür, dass dies auch in vielen ungenannten Besuchssituationen mit Mitwirkenden des gemeindlichen Besuchsdienstes gelingt.

Exemplarisch danken möchte ich hier Pfr. i. R. Christoph Flämig für seine segensreiche ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Gemeinde, die er nun aus persönlichen Gründen aufgibt.

Pfarrer Markus Deckert


Zur Nutzung der Friedhofskapelle im Spätherbst

Ab dem 18.10.2021 beginnen die Sanierungsarbeiten (nach Schwammbefall in der Decke) im Innenraum der Friedhofskapelle. Gemäß Bauablaufplan werden sie voraussichtlich 5 bis 6 Wochen andauern. In dieser Zeit sind Trauerfeiern in der Kapelle nicht möglich. Wir möchten trauernde Angehörige bitten, Urnenbeisetzungen auf Dezember zu verschieben, so möglich. Dann steht der frisch renovierte Innenraum der Friedhofskapelle wieder zur Verfügung.

Trauerfeiern zu Sargbestattungen bzw. terminlich nicht verschiebbare kirchliche und weltliche Urnenbeisetzungen müssen in der Loschwitzer Kirche stattfinden.

Friedhofsmeister Bernd Kopprasch