Verbunden mit allen guten Wünschen für ein gesegnetes Jahr 2021 soll
Sie zum Epiphaniasfest ein kleiner Gruß aus der Loschwitzer Kirche erreichen. Bilder der geschmückten Kirche und Musik von Peter Cornelius bringen hoffentlich noch einmal weihnachtliche Freude über die Bildschirme ins Herz.

Kantor Tobias Braun


Verlässlich wird auch in diesen Zeiten eingeladen, in unserer Loschwitzer Kirche Gottesdienst zu feiern.

Dieser wird unter den derzeitigen Rahmenbedingungen konzipiert und durchgeführt. Wenn auch die Emporen genutzt werden, stehen für max. 100 Kirchenbesucher Plätze zur Verfügung. Diese haben sich bitte namentlich registrieren zu lassen und tragen ihren Mund-Nasen-Schutz bei Ein- und Ausgang sowie während des Gottesdienstes.

Auf Sicht und je nach von Inzidenz-Werten abhängigen landeskirchlichen Bestimmungen prüfen wir,  was verantwortet werden kann: Gottesdienste auch mit Gesang? Mit vereinfachter Form der Abendmahlsfeier? Loschwitzer Christvespern? Unbedingt sollen sie möglich sein, aber bestimmt nicht eng an eng gedrängt bis zu den Emporen ..

Wir bitten um Verständnis und Einsicht für die zu treffenden Einschränkungen. Und um das Maß an Selbstverantwortung, was wir voneinander erwarten können. Äußerliche Nähe wird uns noch lange nicht wieder selbstverständlich sein. Umso mehr mag uns daran liegen, unser Miteinander auf andere Weise zu pflegen und zu erhalten. Etwa auch durch das, was uns vertraut ist .. Wie wäre es mit einem selbstgestalteten kleinen Gottesdienst in der Advents- und Weihnachtszeit zuhause? Für die Zeit bis zum 6. Januar können Sie Material, vorbereitete Texte und Lieder, bei mir erfragen. Leben wir doch von dem, was uns längst vorausgeht und uns trösten und stärken kann. – Unsere Kirche wird darüber hinaus verlässlich zur persönlichen Andacht offen gehalten. 

Gott geleite uns durch diese herausfordernde Zeit!

Ihr Pfarrer Markus Deckert


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund:innen der Alten Musik

eigentlich ist der Dezember die Zeit im Jahr, in der es allerorten singt und klingt. Doch in diesem besonderen, stillen Advent ist alles anders. Schon im November mussten wir mehrere Veranstaltungen absagen, und auch unser traditionelles Konzert am 1. Feiertag muss coronabedingt ausfallen. Mit umso größerer Freude können wir Sie trotzdem am Sonntag, den 20. Dezember um 18 Uhr ganz herzlich in die Loschwitzer Kirche einladen – zumindest virtuell. Ein besonderer Dank geht an die Kampagne „So geht sächsisch“, die die Aufzeichnung dieses Konzertes möglich macht. Unter dem Titel „Frohlocket“ bringen Solisten des Dresdner Barockorchesters, Benjamin Glaubitz (Tenor) und Sebastian Knebel (Orgel) online ein stimmungsvolles Programm mit weihnachtlicher Barockmusik zur Aufführung. Neben Orgelmusik von Jakob Praetorius und Trompetensonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber erklingen Arien von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Der Stream ist per facebook und youtube bei „So geht sächsisch“ und der Dresdner Hofmusik abrufbar. Wir freuen uns, dass Sie uns online besuchen und hoffen sehr bald auf ein „richtiges“ Wiedersehen und -hören im nächsten Jahr!

Mit allen guten Wünschen für ein gesundes Weihnachtsfest im Namen des Vereins Dresdner Hofmusik
Dr. Katrin Bemmann

https://www.youtube.com/watch?v=hs-jMEhuPC8&feature=youtu.be


Die Loschwitzer Pfarrkanzlei ist dienstags und donnerstags geöffnet.

Angesicht der einschlägigen Bestimmungen in Corona-Zeiten ist der Aufenthalt in den Kanzleiräumen in der Regel nicht mehr als zwei Personen zugleich gestattet. Und vieles lässt sich ja auch weiterhin per Telefon oder per Mail klären. Das Abstandsgebot ist beim Besuch der Kanzlei einzuhalten und Mundschutz verpflichtend.


Sonntage begehen – in coronesischen Zeiten

Das Bild zeigt die Sanduhr an der Kanzel in Uhyst/Spree. Die früher an evangelischen Predigtkanzeln vielerorts anzutreffenden Zeitmesser waren dafür da, sicherzustellen, dass die Predigt nicht etwa zu lang wurde – im Gegenteil: Dass das Predigtwort lang genug verkündet wurde!
Unter den Bestimmungen, dir der Hygieneschutz vor dem Virus setzt, dürfen wir dankbar sein, Gottesdienste überhaupt wieder zu feiern. Sie werden zeitlich befristet, was von so manchem geübten Kirchgänger als Erleben eines „Rumpfes“ empfunden wird. Andere lieben prägnante Kurzpredigten und haben sich gern daran gewöhnt, nach einer Dreiviertelstunde schon den Segen zu empfangen.

Wie lang geht das noch? Läuft damit die ,Normalität‘ früherer Formate und Selbstverständlichkeiten überhaupt ab? Keine und keiner unter uns weiß genau, worauf wir uns langfristig einzustellen haben. Ich möchte, liebe Gemeinde, die Hoffnung hochhalten, dass nach diesem außergewöhnlichen Jahr wieder Jahre kommen, in denen länger gepredigt und wieder Nähe und Berührung eingeübt werden können. Für die nächsten Monate allerdings ist klar zu beobachten, dass die Einschnitte ins Vertraute groß sind und bleiben. Bitte warten wir in Geduld – was eine biblische Tugend ist (z. B. Römer 8, 25) – dass mehr und wieder vieles möglich wird, ohne der Sorge vor Infektionen Nahrung zu bieten!

Wir bitten um Verständnis und Einsicht für die zu treffenden Einschränkungen. Und hoffen sehr auf eine zeitnahe Wiederkehr von vertrauter Nähe. Selbstverständlich wird sie uns aber noch lange nicht sein.