Der regionale Ausflugstipp

Andacht – Kuchen – weite Ausblicke

Im Bild Matthias Putzschke vom Elbhang-Posaunenchor und Anke, die Windmüllerin.

Das Windmüllerhaus in Zaschendorf ist bestimmt schon kein Geheimtipp mehr. Aber wussten Sie, dass dort bei trockenem Wetter, wenn es nicht gerade stürmt, samstags 15 – 16 Uhr Trompeten- und Posaunenbläser gepflegten Bläsertraditionen folgen und missionarisch aufspielen. Manche von denen dürften in der Gemeinde bekannt sein. Und zwei von ihnen haben mir im letzten Schnee im März unterm Gipfelkreuz bereits Choralstrophen und Liebeslieder zugespielt. Ich war sehr verlockt, den leckeren Kuchen zur Seite zu stellen und laut mitzusingen.

Das Windmüllerhaus in Zaschendorf ist bestimmt schon kein Geheimtipp mehr. Aber wussten Sie, dass dort bei trockenem Wetter, wenn es nicht gerade stürmt, samstags 15 – 16 Uhr Trompeten- und Posaunenbläser gepflegten Bläsertraditionen folgen und missionarisch aufspielen. Manche von denen dürften in der Gemeinde bekannt sein. Und zwei von ihnen haben mir im letzten Schnee im März unterm Gipfelkreuz bereits Choralstrophen und Liebeslieder zugespielt. Ich war sehr verlockt, den leckeren Kuchen zur Seite zu stellen und laut mitzusingen.

Ihr Markus Deckert

Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön dem,
welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehen.
Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd ..

Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün
und lass mir an dem Bache die Weidenkätzchen blühn. Wie möcht’ ich doch so gerne ein Veilchen wieder sehn! Ach, lieber Mai, wie gerne einmal spazieren gehn! ..
Ach, wenn’s doch erst gelinder und grüner draußen wär’! ..


Liebe Freunde des Gustavheims,

am 17. November 2020 schließt das Gustavheim als Flüchtlingsunterkunft.

November 2020

Das kommt nicht unvermittelt, denn schon lange sind an der Hauswand des Gustavheims die Plakate zum Erwerb von Eigentumswohnungen weithin sichtbar. Das Gebäude wird also in der Nutzung einen Wandel erfahren, aber die marode Bausubstanz wird sich „freuen“. Nicht nur einmal haben wir bei dem privaten Betreiber und den Ämtern auf den katastrophalen Zustand dieses Hauses hingewiesen.

Diese Schließung des Gustavheims als Flüchtlingsunterkunft ist für uns der Anlass, auch unsere Initiative für dieses Heim zu beenden – auch altersbedingt.

Es war vor fast genau 6 Jahren, als Klaus Wachler und ich nicht mehr wegsehen konnten, dass in diesem Haus Menschen wohnen, die unsere Hilfe dringend brauchten. Es war die Zeit der großen Flüchtlingsströme besonders aus Syrien, aber auch aus Afghanistan und aus Zentral-, und Nord-Afrika u.a. Wir gründeten eine Initiative, der sehr schnell über 100 Mitglieder angehörten. Dank der modernen Kommunikation war schnelles Reagieren möglich. Sowohl die Loschwitzer als auch die Hosterwitzer Kirchgemeinde erklärten sich zur Mitarbeit bereit, damit standen wir auf „festen Füßen“.

Zuerst nahmen wir Kontakt mit der für das Gustavheim zuständigen Sozialarbeiterin Frau Dr. Blankenburg auf. Es entwickelte sich eine zuverlässige Zusammenarbeit und ihre Hilferufe fanden in unserer Initiative Gehör. Unser großer Vorteil war, dass wir die Menschen am Elbhang kannten. Diese Verbindungen halfen sehr bei der Bewältigung vieler Aufgaben. Das waren z.B. Wohnungsvermittlung, Behördengänge, Arztbesuche, Betreuung der Heimbewohner (auch nach dem Verlassen des Gustavheims), Transporte von Möbeln und von Sachen, die jemand nicht mehr brauchte und über die sich die Flüchtlinge sehr freuten, aber auch Vermittlung in Arbeit und Ausbildung. Es gründeten sich unter anderem eine Gruppe Deutschunterricht (Frau Reichmann), eine Gruppe Kleiderkammer (Frau Paasche, Frau Heffter, Frau v. d. Herberg), Kulturspaziergänge (Frau Neidhardt), Interkulturelles Café Gustav (Frau Munzinger-Brandt, Fam. Ellinger, Frau Evi Bergmann, u.a.), Übersetzen / Rechtsfragen (Herr v. Keyserlingk), die Johanniter spendeten Gardinen, weil seitens des Betreibers auch dafür kein Geld vorhanden war. Die katholische Kirchgemeinde spendete eine Tischtennisplatte für den Außen-Bereich. Sachspenden wurden im Elbhangtreff deponiert und verteilt. Unbedingt erwähnt werden müssen die jährlichen Päckchenaktionen zu Weihnachten und zu Ostern und auch die Geldspenden, die uns ein kleines Depot ermöglichten, was sowohl für die Päckchen als auch für andere notwendige Dinge verwendet wurde, oftmals für schnelle unbürokratische Hilfe (z.B. Ersteinkauf von Lebensmitteln, weil das Geld dafür noch nicht da war, oder Kinderschuhe oder Wickeltisch u.a.). Ganz glücklich sind wir über die Neu-Gründung des “Café Gustav“ unter der Obhut von Frau Evi Bergmann, das weiterleben wird als Interkulturelles Begegnungscafé. Auch die Kulturspaziergänge mit Frau Neidhardt wird es weiterhin geben. Viele persönliche Kontakte aus dieser Zeit zu den Flüchtlingen sind bis heute erhalten geblieben!

Im Jahr vor der Coronakrise wurde es für uns immer mühsamer, Bereitwillige für unsere Montagssprechstunde und sich daraus ableitende Dienste zu finden. An dieser Stelle deshalb herzlichen Dank an Herrn Trommer und Herrn Schmidt, die hierfür immer zur Stelle waren.

„Alles hat seine Zeit“ – so steht es schon in der Bibel.

Wir blicken mit Dankbarkeit zurück auf diese Zeit, in der wir die Aufgaben, die zu unseren Füßen lagen und bei denen es kein Ausweichen gab, nur mit Ihnen zusammen erfüllen konnten. Wir sagen Ihnen allen aus tiefem Herzen Dank für alle Unterstützung innerhalb dieser Initiative. Ohne Ihre vielfältige Unterstützung, Ihr selbstloses Engagement und Ihre Sachkenntnis, die Sie sich teilweise erst noch erarbeiten mussten, wäre dieses Unterfangen nicht gelungen.

Wir sind auch dankbar für den menschlichen Reichtum, den wir im Miteinander und mit den Flüchtlingen erfahren haben.

Ihnen allen also ein herzliches Dankeschön für Ihre Bereitschaft und Zuverlässigkeit in den vergangenen 6 Jahren!

Wir wünschen Ihnen allen Gottes Segen und bleiben Sie behütet.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Ute Irmscher und Klaus Wachler

P.S.: eine Bitte:
Nun wenden wir uns an Euch / Sie noch mit folgender Bitte:
Wer Interesse hat, künftig am Interkulturellen Begegnungscafé im Elbhangtreff (EHT) Oberpoyritz weiterhin teilzunehmen (oder auch an den Kultur-Spaziergängen mit Frau Dr. Uta Neidhardt), der möchte sich bitte per E-Mail an Frau Evi Bergmann wenden und sein Interesse bekunden. Frau Bergmann wird Euch / Sie dann in ihren E-Mail-Verteiler aufnehmen und über künftige Aktivitäten informieren.

Frau Evi Bergmann:
E-Mail: evi-b(at)posteo.de
Telefon: 0351-268 3667
Mobil: 0178-832 8073


Zum Abschied

Alles hat seine Zeit…

Unter jenem Vers aus dem Prediger Salomos stand vor nunmehr 17 Jahren der Gottesdienst zu meiner Diensteinführung als Gemeindepädagogin in der Kirchgemeinde Weißig. Einige Zeit ist ins Land gegangen, kirchliche Strukturen haben sich verändert. Seit 2017 bin ich ebenfalls in Loschwitz als Gemeindepädagogin tätig. Inzwischen gehören beide Gemeinden zum gleichen Schwesterkirchverhältnis. Unverändert ist das Interesse der Familien am kirchlichen Leben teilzunehmen! Gern schaue ich auf die vergangenen drei Jahre hier in Loschwitz: die Christenlehregruppen, den Kinderkreis, die monatlichen Kleinen Gottesdienste für Familien mit ganz kleinen Kindern. Zweimal gab es Kinder-Theater-Tage mit gelungenen Theater-Aufführungen! Wir waren bei schönstem Winterwetter zur Familienfreizeit im Zittauer Gebirge und haben verschiedene große und kleinen Feste sowie unzählige Gottesdienste miteinander gefeiert. Besonders habe ich mich immer wieder an der großen Bereitschaft der Familien gefreut, die Kinderprojekte zu unterstützen.

Es war fast selbstverständlich, dass Hilfe bei der Betreuung von Spiel- und Bastelständen, beim Martinshörnchen-Backen und der Begleitung von Kindergruppen auf Ausflügen da war, nicht zu vergessen das Ausrichten des einen oder anderen Brunchs nach dem Gottesdienst. Mein besonderer Dank gilt dem Kinder-Kirche-Team, welches mit un­ermüdlichem Einsatz die Kindergottesdienste und regelmäßig auch mit mir Familiengottesdienste gestaltet hat. Ein kleiner Höhepunkt war unser Erzählfiguren-Seminar, bei welchem wir für unsere Biblischen Erzählfiguren die passenden Tiere hergestellt haben.

Alles hat seine Zeit – im Sommer werde ich mich aus der unmittelbaren Gemeindearbeit verabschieden und eine Stelle als Bezirkskatechetin im Kirchenbezirk Freiberg antreten. Die vielen guten Erfahrungen aus Loschwitz und Schönfeld-Weißig werden mich bei meiner Tätigkeit als Fachberaterin für Gemeinde­pädagogik begleiten. Meine Verabschiedung in Losch­witz findet im Gottesdienst am 21. Juni 2020 statt. Als Gemeindeglied bleibe ich Ihnen mit meiner Familie natürlich verbunden.

Es grüßt Sie Ihre Anne Kopp


Thema Pandemie:

Loschwitz – Zuflucht in Zeiten der Pest

Es ist erschütternd, dass trotz allem weltweiten großen menschlichen Leid schon wieder Verschwörungstheorien verbreitet werden, wer die Coronakrise absichtlich verursacht haben könnte. Hier könnte uns vielleicht ein Blick in alte Chroniken helfen, wie sie z. B. unser ehemaliger Loschwitzer Kantor Friedrich Wilhelm Pohle (1830 – 1892) aufgeschrieben hat, der in seinen Ausführungen weit über den Losch­witzer Tellerrand hinausblickt – zu seiner Zeit war das Europa. Hier erfahren wir, dass es in vergangenen Jahrhunderten schon immer einmal große Epidemien gegeben hat, vor allem die Pest, auch der „Schwarze Tod“ genannt. Er verwüstete mitunter ganze Landstriche mit Millionen von Toten. Diese Perioden hielten oft mehrere Jahre an. Das damalige alte Dresden in seinem Stadtmauerbereich blieb davon natürlich nicht verschont. Auf Grund der hohen Opferzahlen mussten deshalb mitunter neue Friedhöfe angelegt bzw. alte erweitert werden – der Eliasfriedhof ist z. B. so ein ehemaliger Pestfriedhof.
Aber die Chronisten konnten in diesem Zusammenhang auch Hoffnungsvolles berichten: So sollen Dresdner, die es sich zeitlich und finanziell leisten konnten, nach Loschwitz geflohen sein. Dort haben sie infolge der guten Luft, des guten Wassers und der Ziegenmilch, die ausdrücklich genannt wird, die Pestzeiten unbeschadet überstanden. Vor allem der Ziegengrundbereich wird als Fluchtdomizil genannt.
Dies zu wissen, sollte uns in der gegenwärtigen Situation aber nicht verleiten, die Festlegungen der Mediziner und Apotheker zur Überwindung der Krise gering zu schätzen, nur weil wir meinen, auch diesbezüglich in einer privilegierten Gegend zu wohnen. Eberhard Münzner, Loschwitz, am 29. März 2020


Nachtcafé für Wohnungslose

von unserer Sozialarbeit

Das Thema ist nicht selbstverständlich.

Die Erdgeschossräume in der Grundstraße 36 stehen für Gäste des Nachtcafés in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag offen. Und Gäste sind die, die durchs Netz gefallen sind und … Mitmenschen sind. Jeder ist anders; Frauen und Männer, Kranke und Gesunde, Junge und Alte… Manche sind Dresdner, andere von weit her, auch von außerhalb Deutschlands. Keiner wird befragt. Solange das Essen reicht und ein Schlafplatz auf einer Isomatte mit bezogenem Kissen und Wolldecke eingerichtet werden kann, darf jeder bleiben, essen, sich und seine Sachen waschen, schlafen und nach dem Frühstück wieder gehen. Im Halbjahr zwischen Winterzeit und Sommerzeit öffnen sieben christliche Kirchgemeinden. Die kommende Saison 2020/21 ist die 25.!

Unter den Gästen waren einige bemerkenswert. Zum Beispiel die Frau, die nach Scheidung, Arbeits- und Wohnungsverlust völlig hilflos war, ein Rollköfferchen hatte und gegen 22 Uhr erschien, wenn die Kulturveranstaltungen aus waren. Sie fragte in Kinos oder Konzertsälen, ob hinten irgendwo ein Platz frei blieb. An den „Baron“ ist zu erinnern. Er kam mit großem schwarzen Hut, Nadelstreifenanzug, schwarzem Stockschirm und Sommertrenchcoat und sprach mit dem Akzent der Banatbewohner. Es gab den Kurarzt – orientierungslos und von der Gegenwart unerreicht. Er kam in eine Diakonie-Pflegeeinrichtung. Ein Lokomotivführer, ein Kellner … die meisten Gäste sind männlich. Andy kommt seit zehn Jahren und bringt morgens seinen Teebeutel für einen Kräutertee. Ein Mandolinenspieler brachte uns einmal ein Ständchen am Morgen.

Für alle Gäste wird alles Notwendige getan von vielen Helfern. Sie kommen aus der Gründergemeinde „Weißer Hirsch“, aus unserer Gemeinde und manche gehören keiner Kirche an. Präsenzkräfte organisieren die Transporte der Lebensmittelspenden, der Wäsche von und zur Reinigung und den Einlassdienst. Die Sozialamtsleiterin der Diakonie leitet diese Mitarbeiter. Die Dresdner Tafel liefert Gemüse, Joghurt, Milch… Manchmal ist das Gelieferte für jede feine Tafel geeignet, manchmal ist es nur noch Resteverwertung. Bäckereien und Fleischereien der Umgebung spenden von nicht verkauften Dingen des jeweiligen Tages. Nicht verteiltes Essen aus dem Diakonissen-Krankenhaus wird an unsere Gäste weitergegeben. Die frische Wäsche fürs Nachtlager wird ausgegeben und am Morgen wieder eingesammelt. Alles Benutzte wird wieder sauber verwahrt. Die nicht verbrauchten Lebensmittel bekommen die Bewohner des Gustavheims. Nach den vielen Jahren hat sich die Logistik bewährt.

Was tun, wenn es einmal hapert, weil ein Ehrenamtlicher krank ist, wenn kein warmes Essen geliefert werden kann? Dann ist mehr als gut Gemeintes nötig – sondern gut Gemachtes. Manchmal schafft ein allein gelassener Helfer die Aufgaben nicht bis zum Schichtende. Das ist sehr selten; kommt aber vor. Das Arbeiten in der erneuerten Küche und den sanierten Nassräumen geht viel leichter von der Hand.

Jüngere, umsichtige und tätkräftige Ehrenamtliche sind eingestiegen. Sie lösen die Ur-Generation der Ersthelfer ab. Das Besondere dieser Saison ist, dass wir bis über unsere Kapazitätsgrenze Nachtgäste haben. Allen Aktiven sei gedankt, den alten Hasen, den neuen Mitmachern, den Verantwortlichen, den kritischen Beobachtern und dem Amt für Soziales der Stadt Dresden, das mehr als 90% der Finanzmittel zur Verfügung stellte für die Rekonstruktion des Duschraumes, der Toiletten und der Küche.

Ist das alles selbstverständlich?

Heide Siegemund


Was macht eigentlich der Besuchsdienst in unserer Kirchgemeinde?

Seit nunmehr 15 Jahren gibt es in unserer Kirchgemeinde den Besuchsdienst. Bei ca. 200 Besuchen jährlich, sind ungefähr 3.000 Besuche über die Jahre zusammen gekommen. Besucht werden zum einen die Kirchenglieder, die einen höheren Geburtstag feiern. Und zum anderen sind da die Neuen, die hier zugezogen sind. Seit 2 Jahren kommt der Besuchsdienst jedoch an seine Grenzen, auch aus Altersgründen. So mussten wir die Neuzugezogenen schmerzlich von unserer Liste streichen, obwohl gerade für sie eine erste Verbindung zu unserer Gemeinde wichtig wäre, auch um erste Berührungsängste zu nehmen.

Damit es weitergeht, suchen wir Mitstreiter, die sich vorstellen können, jedes Jahr 5 – 10 Besuche zu übernehmen. Es spielt keine Rolle wie alt Sie sind. Wir haben auch eine über 80-jährige in unserem Kreis, die jüngere Kirchenmitglieder besucht. Für einen Besuch gibt es kein festes Schema. Vor vielen Jahren, als ich noch mit Kinderwagen und kleinen Kindern unterwegs war, hat sich viel an der Haustür abgespielt. Heute gelingen mir die Besuche erst nach dem eigenen Feierabend oder an einem freien Tag. Mit einem kleinen Blumengruß ist schnell ein Kontakt hergestellt. Oft ergeben sich eindrucksvolle Begegnungen.

Als Gruppe von derzeit 18 Personen, treffen wir uns 2 x jährlich an einem Abend im Januar und im September zum Austausch.

Wir suchen weitere Mitstreiter und freuen uns über Ihre Mithilfe.

Bitte kontaktieren Sie mich sobald als möglich:
Jitka Barm: 0151-54716562 oder jitkav@web.de


„Fahrt ins Blaue“ mit Engagierten der Loschwitzer Gemeinde

Einige Bilder erzählen von den Zielen der diesjährigen „Fahrt ins Blaue“: Ein von allen Wettern gezeichneter Frühsommertag führte uns auf den Spuren von Clara und Robert Schumann unter die Schmorsdorfer Linde, später per pedes ins benachbarte Maxen. Herr Seidel erwies sich als Ortskenner, Herr Kocourek spielte uns virtuos auf der Maxener Orgel und Frau Dr. Niggemann erzählte uns couragiert und mit Herzblut von einer eigenständigen Kirchgemeinde durch die Zeiten – von preussisch-österreichischen Kriegstagen bis zu aktuellen Bedrängungen.

Sehr schön restauriert erlebten wir die Dorfkirche, und waren berührt davon, zu hören, dass gleich zwei Loschwitzerinnen, nämlich Frau Wölk und Frau Schneider, daran maßgeblich beteiligt waren!

Im rustikalen Dorfgasthof versorgt, reichte die Zeit sogar noch für einen abendlich-andächtigen Gang in die Röhrsdorfer Kirche. Ihr sind wir durch den in Loschwitz geborenen und dort tätig gewesenen Pfarrer Ludwig Max Heyd­rich verbunden.

An der Schmorsdorfer Linde, Ziel unserer Fahrt ins Blaue.

Ein eindrücklicher Tag neigte sich, als wir nach allem Erlebten wieder ins Elbtal rollten und uns vor unserer Kirche verabschiedeten.

Markus Deckert